Backstube HeideroseDorfbackstube am Rand der Geest

Brot vom Steinofen, seit 1987

Drei Sorten Roggen aus der Geester Mühle, Sauerteig der zwölf Stunden gärt, und ein holzbeheizter Ofen, der seit dem ersten Tag morgens um vier angesengt wird. Für alle, die Brötchen lieber riechen als abpacken.

Öffnungszeiten Das Brot heute

Wir backen nicht für das Regal, sondern für die Leute, die morgens am Fenster stehen und uns riechen kommen.

Heiderose Henning, Bäckerin seit 1987 · Dorfstraße 12, Hattlund

Drei Stationen

Vom Korn zur Kruste

Der Weg durch die Backstube ist kurz — der Sauerteig macht ihn lang. Alle drei Stationen sind ausgestellt, alle drei sind handgeschaltet.

Station 1 · im Keller

Der Sauerteig

24 Stunden Geduld, bevor das erste Korn kommt

Im Keller unter der Backstube steht der Anstellgut-Eimer — seit 1987 ununterbrochen geführt, jeden Tag gefüttert. Der Grund, warum unser Brot alt schmeckt — im besten Sinne.

  • 24 hGärzeit
  • 1987seitdem geführt
  • 0Backhefe im Grundteig

Station 2 · am Knet-Tisch

Die Hand am Teig

Fünf Sorten, fünf Schläge, immer dieselbe Hand

Keine Maschine knetet hier. Heiderose und ihr Sohn Tim stellen jede Tagesmenge per Hand: die Faltung, der Druck, das Wenden — nach Gefühl, nach Korn, nach Wetter.

  • 5Brotsorten täglich
  • 2Hände am Teig
  • 1,5 hpro Sorte

Station 3 · im Ofen

Der Steinofen

350 Grad auf dem Stein, 3 Stunden abkühlen zum Backen

Holz aus dem Knick an der südlichen Feldkante — jeden Morgen um vier angesengt. Der Speckstein hält die Hitze den ganzen Tag, wir backen nacheinander erst Schrot, dann Weichbrot, dann Brötchen.

  • 350 °CAnseng-Temperatur
  • 22 minRoggenbrot-Backzeit
  • 10 minBrötchen-Backzeit

Frisch aus dem Ofen

Heute backen wir

Zwölf Sorten im Wechsel — nicht alle jeden Tag, aber alle aus der Hand. Was das Schild am Eingang sagt, steht auch hier.

Alle Brote: Roggenmehl aus der Geester Mühle, Dinkel aus der Hofmühle in Lindhof, Kartoffeln aus dem Hofgarten. Nicht drin: Fertigmischungen, Backhilfen, Zucker im Brotteig — nur im Sonntagszopf eine Prise Honig.

Eigene Sorte backen lassen
Am Sonntagmorgen um sieben riecht das halbe Dorf nach Brot — und ich laufe mit dem Korb den Feldweg entlang, weil das immer noch schneller ist als jedes Auto.
Hanne Lehmann · Nachbarin, Hattlund, seit 34 Jahren dabei

Ohne Sternchen

Gut zu wissen

Vorbestellen

Bis freitags 18 Uhr, dann liegt das Brot samstags ab sieben für euch bereit. Auch per Anrufbeantworter — Heiderose hört die Nachricht morgens beim ersten Kaffee.

Brötchen

Morgens ab 7:30 aus dem Ofen, Roggenbrötchen, Dinkelbrötchen und der Haselnuss-Rosmarin-Schrippe. Wer nach neun kommt, kriegt noch warme Krume, aber nicht mehr alles.

Allergien

Alle Brote haben Dinkel und Roggen, alle backen im selben Ofen. Sesam nur auf Bestellung — der Ofen bleibt sauber, wenn wir vorher wissen, dass jemand mitkommen soll.

Sauerteig

Unser Anstellgut läuft seit 1987 ununterbrochen. Wer für zu Hause einen Glas-Löffel haben will: samstags gegen elf am Tresen fragen, 5 Euro für ein Schraubglas mit Anleitung.

Sonntag

Ruhetag. Was samstags nicht weggeht, geht an das Altenheim in Missunde. Was die nicht wollen, geht zum Entenbecken am Dorfrand — die sind nicht wählerisch.

Felder

Wir backen nicht mit eigenem Getreide — aber die Hälfte kommt aus 4 km Umkreis. Wer das Schild an der Mühle liest, liest auch die Bäckerin, die das Mehl holt.

Der letzte Schritt

Komm vorbei

Die Tür steht morgens auf, wenn der Ofen heiß ist — klingeln braucht niemand.

So läuft es: Du kommst zur Backstube im Dorf, kaufst am Tresen, zahlst bar oder mit Karte. Wer vorbestellt, ruft an oder schreibt uns unten — wir legen das Brot mit Namen in die Kiste am Eingang.

Öffnungszeiten

  • Mo Ruhetag
  • Di – Fr 7:30 – 13:00 Uhr
  • Sa 7:00 – 12:00 Uhr
  • So Ruhetag

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Magst du E-Mail oder Telefon angeben? Wir melden uns so oder so — aber für die Bestätigung brauchen wir einen Weg.

Deine Bestellung bleibt am Tresen — mit deinem Namen auf dem Sack.